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01.07.2014, 13:00 Uhr

Lanzarote

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1993 wurde die gesamte Insel, welche vulkanischen Ursprungs ist und zu drei Vierteln mit Lava bedeckt ist, von der UNESCO als Biosphärenreservat eingestuft. Auch ein marines Schutzgebiet, ein Nationalpark und weitere zwölf Naturschutzräume existieren auf der Insel mit ihren unwirklichen Landschaftsformen. Als einzigartiges Gebiet aus Kratern, Lavaseen und vulkanischen Grotten finden sich auf den 213 Küstenkilometern der Insel zehn Kilometer mit herrlich weißem Sandstrand und rund sechzehn Kilometer Kiesstrand mit kristallklarem Wasser. Die restliche Küste besteht aus Felsküste. Natur, Sonne und Meer lassen sich auf dieser friedvollen und stillen Kanareninsel besonders gut genießen.

Zwei Gebirgszüge kennzeichnen die Insel, das Famara-Massiv im Norden und der Los Ajaches im Süden. Neben der Sandwüste El Jable und dem Timanfaya-Nationalparks, besteht der Rest der Insel aus einer Hügellandschaft mit hoch aufragenden Vulkankegeln.

Aufgrund der geringen Niederschläge ist Lanzarote nur für bestimmte Pflanzenarten geeignet und besitzt daher eine recht karge Flora. Neben den wasserspeichernden, gegen Trockenheit resistenden und salztoleranten Pflanzen, besiedeln zunehmend verschiedene Flechtengewächse das Lavagestein. Im Norden ist die Vegetation etwas üppiger und artenreicher als auf dem Rest der Insel, da sich die winterlichen Regenfälle förderlich auf das Wachstum auswirken. Der Großteil der Säugetiere auf Lanzarote wurde vom Menschen auf die Insel gebracht, lediglich die Fledermaus gilt als einheimisches Säugetier von Lanzarote. Neben rund 35 Vogelarten leben vorrangig im Norden der Insel einige Reptilienarten.

Außer mit dem Tourismus befassen sich die Bewohner der Insel mit dem traditionellen Anbau von Wein. Neben drei anderen, ist das unter Naturschutz stehende Weinanbaugebiet La Geria das bedeutendste und größte der Kanarischen Inseln. Der Anbau erfolgt hier auf teilweise meterdickem dunklem Lapilli, eine Art Vulkanasche aus nussgroßem Lavagestein, welche tagsüber aufheizt und Nachts die Feuchtigkeit aus der Luft anzieht und speichert. Eine sehenswerte Besonderheit ist auch die Art der Pflanzung der Rebstöcke in von kleinen Mauern geschützten bis zu drei Meter tiefen Einzelkratern. Mit dieser Weise des Trockenfeldbaus wird auf Lanzarote eine ausreichende Pflanzenbewässerung in der sehr regenarmen Gegend erreicht. Die Verwendung von Lapillischichten auf fruchtbarem Boden findet auch für den Anbau von beispielsweise Kartoffeln, Zwiebeln, Mais und Tomaten Anwendung.

Lanzarote, die etwas andere Urlaubsinsel

Sieben beeindruckende Orte gelten auf Lanzarote als besonders sehenswert. Zum einen die sogenannten Feuerberge des Timanfaya Nationalpark, welcher eine beeindruckende Landschaft aus vulkanischen Aktivitäten der Vergangenheit aufweist. Aber auch die Cueva de los Verdes und die Jameos del Agua, beides Höhlenformationen in den Vulkantunneln, welche durch den Vulkan La Corona gebildet wurden und weit ins Erdinnere reichen, sind sehr erstaunliche Naturwunder, welche ihres Gleichen suchen.

Viele durch den lokalen Künstler Cesár Manrique geschaffene Kunst- und Kulturwerke finden sich heute auf seiner Heimatinsel Lanzarote wieder. Mit großem Augenmerk auf den Schutz der Umwelt und dem Zusammenspiel von Mensch und Natur schuf er einigartige Monumente der Inselkunst und bewirkte, dass Lanzarote in vielerlei Hinsicht geschützt wurde. Sein letztes großes Werk, der Jardín de Cactus, ist ein 1990 eröffneter terrassenförmig, wie ein Amphitheater angelegter, botanischer Kakteengarten mit einem überdimensionalen Metall-Kaktus am Eingang. Auf über 5.000 Quadratmetern wachsen rund 1.400 verschiedene Kakteenarten mit weit über 10.000 Exemplaren. Auch das Mirador del Río, ein reizvoller Aussichtspunkt im Norden, verdankt Lanzarote Manrique. Mitte der 70iger Jahre fertiggestellt, galt es seinerzeit als eines der bedeutendsten modernen Bauwerke der Welt. Die Militärfestung Castillo de San José wurde durch Initiative Manriques restauriert und 1975 zu einem internationalen Museum für zeitgenössische Kunst umgebaut. Der Gebäudekomplex des Casa-Museo del Campesino und das "Monumento a la Fecundidad" sind weitere bedeutende Werke des Künstlers.

Reich an Museen, Kunstgalerien und kulturellen Angeboten, lässt sich das große Interesse und Engagement der Bevölkerung für den kulturellen Aspekt erkennen. Auch das geschichtliche Erbe in Form vieler Baudenkmäler wird auf Lanzarote sehr gepflegt und in Ehren gehalten.

Tipps für einen abwechslungsreichen Aufenthalt auf Lanzarote

Der Guinate Tropical Park auf Lanzarote bietet auf einer Fläche von 45.000 Quadratmetern eine tropische Oase inmitten einer vulkanischen Felslandschaft. Vielfältige tropische Flora, Wasserfälle und ein reichhaltiges Angebot an tropischen Vögeln und anderen Tieren macht den Park zu einem schönen Ziel für einen Ausflug.

Möchte man mal Cowboy und Iniander spielen, besucht man den Rancho Texas Park bei Puerto del Carmen. Dieser Erlebnispark wurde 2002 eröffnet und gibt auf einer Fläche von rund 50.000 Quadratmetern Einblicke in das Leben von Indianeren und Cowboys. Neben Kanu fahren, Gold schürfen und Pony reiten, gibt es mehrmal täglich verschiedene Tiershows zu bestaunen. Kinder finden auf dem Gelände auch einen tollen Abendteuerspielplatz zum ausgelassenen spielen vor.

Sucht man eher die sportliche Betätigung, wird man auf Lanzarote auch schnell fündig. Neben den üblichen Wassersportangeboten an den Stränden, kann man auf Lanzarote unter anderem auch Gleitschirmfliegen, Radfahren, Reiten, Golfen, Klettern oder Wandern.

Schöne Tauchreviere lassen sich auf Lanzarote nicht nur von geübten Tauchern erkunden, sondern werden mit dem speziell für den Tourismus konzipierten U-Boot auch Trockenschwimmern zugänglich gemacht. Eine Fahrt in die beeindruckend farbenfrohen Tauchgründe ist ein mit Sicherheit unvergessliches Erlebnis für Jung und Alt.

Urlaub bei angenehmen Klimabedingungen

Gänzjährig mild und niederschlagsarm, bietet sich Lanzarote, ähnlich wie die anderen der kanarischen Inseln, bei jeder Jahreszeit für einen Urlaub an. Auch im Hochsommer nicht zu heiß, sorgen die fast stetig wehenden Nord- und Nordostwinde für ein angenehmes, nicht drückendes Klima.