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01.07.2014, 13:00 Uhr

La Palma

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Wie alle Kanarischen Inseln, ist auch La Palma vulkanischen Ursprungs und zählt dank des Verhältnisses aus geringer Grundfläche und großen Höhen zu den steilsten Inseln der Erde. Schroffe Felsen und wenig Sandstrände prägen die Küstenlandschaft der Insel. Im Norden kennzeichnen tiefe Schluchten, auch Barrancos genannt, die Landschaft. Zudem grüne Wälder im Inselinneren und die Vulkankegel des Südens mit ihren erstarten Lavaströmen - das Zusammenspiel unterschiedlichster Couleur machen La Palma zu einer der schönsten und abwechslungsreichsten der Kanarischen Inseln.

Der Nationalpark Caldera de Taburiente, ein den nördlichen Teil der Insel dominierendes Gebiet um einen riesigen, durch den Einsturz eines Vulkans entstandener, Krater, beherbergt zugleich die mit 2.423 Metern höchste Erhebung der Insel, den Roque de los Muchachos. Welcher wiederum mit dem Roque de los Muchachos Observatorium eine Ansammlung von Sternwarten an den Hängen seines Gipfels sein eigen nennt.

Im Süden der Insel besteht noch aktiver Vulkanismus, welcher sich auch unterseeisch fortsetzt. Die Spuren der letzten Ausbrüche sind im südlichen Teil der Insel unübersehbar. So zeichnen Krater, Aschefelder und kilometerlange erkaltete Lavaströme das Landschaftsbild.

Noch heute ist die exportorientierte Landwirtschaft die Haupteinnahmequelle der Inselbewohner. Mit einem einzigartigen Bewässerungssystem wird das Wasser aus den Bergen in die bewohnten und bewirtschafteten Gebiete geleitet. Erstaunlich ist dabei, das die Leitungen und Tunnel teilweise hunderte von Metern durch den Fels geführt werden und das Wasser kilometerweit an seinen Bestimmungsort leiten. Die zunehmende Wasserknappheit der Insel durch den enormen Wasserverbrauch stellt jedoch bereits heute ein Problem dar und bremst auch den Ausbau für touristische Zwecke.

Neben der Landwirtschaft bildet der Tourismus zunehmend die Einnahmequelle der Inselbevölkerung. Seit der Erweiterung des Flughafen für den internationalen Flugverkehr Ende der 80er Jahre steigen die Besucherzahlen langsam aber stetig. Neben wenigen größeren Hotels, finden Reisende vorrangig in gemütlichen Ferien- oder stilvollen Landhäusern Unterkunft während ihrer Urlaubszeit. Noch weit entfernt vom Massentourismus, haben hauptsächlich deutsche Urlauber auf La Palma ihr temporäres oder auch stetiges Domizil gefunden.

Beliebte Ausflugsziele auf La Palma

Aufgrund der recht geringen Größe der Insel bieten sich viele Ausflugsziele für einen Besuch an. Neben den beeindruckenden natürlichen Sehenswürdigkeiten, welche gern über die vielen Wanderwege erkundet werden können, kann man auch eine Tour mit dem Auto unternehmen und Plätze wie den Plaza de La Glorieta in Las Manchas besuchen. Der Platz wurde aufwändig mit Mosaiken und Skulpturen gestaltet und bildet die einheimische Flora und Fauna ab. Nahe dem Plaza de la Glorieta findet sich das Weinbaumuseum Casa Museo del Vino und das Archäologisches Inselmuseum Museo Arqueològico Benahoarita.

Alte beeindruckende Herren- und Landhäuser finden sich verteilt auf der ganzen Insel und laden architekturbegeisterte Urlauber zu einer Besichtigung ein. Auch einige Tabak-Fincas sind trotz des Rückgangs des Tabakanbaus auch heute noch in Betrieb und produzieren erstklassige Zigarren nach alter Tradition.

Viele bei vulkanischen Aktivitäten entstandene Höhlen locken Besucher zu einer Erkundungstour an. In einigen verbargen sich Wohnstätten der Ureinwohner der Insel und archäologisch bemerkenswerte Funde, welche heute in Besucherzentren besichtigt werden können.

Die Saline Teneguia in Fuencaliente ist eine Anlage zur traditionellen Meersalzgewinnung mit einer Vielzahl Solebecken auf unterschiedlichen Niveaus.

Freizeitaktivitäten für ein vielseitiges Urlaubserlebnis

Als beliebtes Reiseziel bei Wanderen bekannt, bietet La Palma mit seinem angenehmen Klima und der eindrucksvollen sowie vielseitigen Natur auch viele weitere Möglichkeiten der sportlichen Freizeitgestaltung. Auch Wassersportler, Mountainbiker, Taucher und Gleitschirmflieger sind auf der Insel bestens aufgehoben und finden ein vielseitiges Angebot.

Als Wanderparadies hat sich La Palma einen Namen gemacht und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sich auf der Insel viele Anbieter für Wanderausflüge und Klettertouren angesiedelt haben. Egal ob Anfänger oder erfahrener Bergsteiger, auf La Palma findet sich für jeden Anspruch die richtig Tour.

Im Osten und im Westen der Insel gibt es mittlerweile viele Tauchschulen und Leihstationen, da sich der Tauchsport auf La Palma in den letzten Jahren gut etabliert hat und sich für alle Schwierigkeitsstufen entsprechende Tauchreviere finden lassen.

Bestes Klima für eine schöne Reise auf die Kanaren

Nicht nur für Badeurlauber bietet diese kanarische Insel beste Voraussetzungen. Mit ihrem gemäßigten Klima ist es im Winter angenehm warm und, dank des Nordost-Passatwindes, im Sommer angenehm kühl. Auch als Trauminsel für Wanderer bekannt, lässt es sich hier das ganze Jahr über aushalten und man kann vielerlei Aktivitäten nachgehen, ohne das das Wetter und die Temperaturen zu drückend werden.

Durch den von Norden nach Süden verlaufenden Gebirgszug Cubre Vieja haben sich auf La Palma unterschiedliche Mikroklimazonen ausgebildet. Die Niederschlagsmengen im Nordosten der Insel sind im Gegensatz zum südwestlichen Teil etwas höher und auch die Temperaturen etwas niedriger. In den Bergregionen können die Temperaturen auch mal deutlich kühler sein, als auf dem Rest der Insel.

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