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01.07.2014, 13:00 Uhr

Menorca: Last Minute die Natur der unberührten Insel erkunden

Als östlichste und zugleich nördlichste Insel der Balearen, ist Menorca eine wahre Perle im Mittelmeer. Obwohl die Insel direkt neben Mallorca liegt, ist sie von Massentourismus verschont geblieben. An den schönen feinsandigen Stränden und den naturbelassenen Buchten finden sich kaum Hotelkomplexe oder Touristenpromenaden. Menorca, neben Mallorca die zweitgrößte, östlich des spanischen Festlandes gelegenen, Insel der Balearen-Gruppe, verdankt dies der UNESCO, welche die Insel im Jahre 1993 zum Biosphären-Reservat erklärte und zu großen Teilen unter Schutz stellte.

Die Küstenlinie bietet auf Ihren etwas 250 Kilometern ein abwechslungsreiches Bild und verfügt über Abschnitte mit langen sauberen Stränden, einsamen Buchten, aber auch Steilküste und einige sehr schöne Naturhäfen.

 

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Menorca ist eine grüne und waldreiche Insel, mit einer gesunden Flora und Fauna inmitten der ursprünglichen Landschaft. Malerisch weißleuchtende Dörfer, idyllische Fischerorte und eine traditionelle Architektur gehören genauso zum Inselbild, wie die prähistorische Stätten der Megalithkultur, welche sich tausendfach auf der Insel verteilt finden lassen.

Die Bevölkerung von Menorca lebt heute hauptsächlich vom Fremdenverkehr, hat sich jedoch ihre Traditionen bewahrt und betreibt noch ausgiebig Landwirtschaft. Gerade die Rinderzucht, welche die wichtigste Grundlage für die Milchwirtschaft und die traditionelle Käseherstellung bildet, spielt auf Menorca, neben dem Obst- und Gemüseanbau, noch heute eine große Rolle.

Der Norden, eher karg und rauh, mit felsigen zerklüfteten Küstenabschnitten und weit ins Landesinnere hineinreichenden Buchten, ist geprägt vom Tramontana, ein meist starker, kühler und böiger Nordwind und besitzt eine nur spärliche Vegetation.

Im Süden hingegen finden sich die schönen Strände und ein flacheres Hügelland mit tiefen Felsschluchten, auch Barrancs genannt, sowie viele kleine Wälder. Die Vegetation ist im Süden wesentlich üppiger als im Norden.

Neben vielen kleinen beschaulichen Orten findet sich in den beiden Städten Ciutadella und Maó, welche gleichzeitig die Hauptstadt der Insel ist, viel Leben und so manche interessante Sehenwürdigkeit. Unweit der Hauptstadt Maó, trifft man auf den internationale Flughafen “Aeroport de Menorca” und auch der Hafen von Maó, der nach dem Hafen von Sydney, der zweitgrößte Naturhafen der Welt ist, verbindet Menorca mittels Fährverbindung mit Barcelona, Palma de Mallorca und Valencia.

Prähistorische Stätten und idyllische Küstenorte

Als besonders sehenswert gilt die historische Altstadt von Ciutadella, die ehemalige Hauptstadt von Menorca. In ihrem Zentrum steht die gotische Kathedrale Santa Maria de Ciutadella und der Bischofspalast. Weiter südlich findet sich unter anderem das Museu Diocesà de Menorca, welches von einem ehemaligen Augustinerkloster beherbergt wird, die barocke Klosterkirche Església des Socors sowie der Plaça de la Llibertat, ein Fisch- und Fleischmarkt. Im Osten der Altstadt ist der von Palmen gesäumte Plaça d’Alfonso III mit einer 1778 errichteten historischen Windmühle. Der Plaça des Born mit dem Rathaus, dem Teatre del Born und einigen Adelspalästen bildet den Hauptplatz der Stadt. Auch im Umland von Ciutadella finden sich zahlreiche Fund- und Ausgrabungsstätten, welche einen kleinen Ausflug lohnen und gerade bei historisch interessierten Urlaubern beliebt sind.

Die Altstadt von Maó, auch als Mahon bekannt, beherbergt neben Europas größtem und traditonsreichen Naturhafen mit vielen Festungsanlagen auch viele Museen, Bibliotheken, Kirchen, Klöster und Ausstellungen. Die belebte Stadt, mit ihrem britisch beeinflussten mediterranen Flair, bietet neben vielen schönen Bauten und verwinkelten engen Gassen auch gemütliche Cafés, Bars und Restaurants, welche besonders entlang der Hafenpromenade zum Verweilen und Genießen einladen. Sehenswert ist auch das alte Stadttor Pont de Sant Roc, von dem heute noch das Portal und seine beiden Türme erhalten sind, aber auch das Rathaus mit seinem barocken Erscheinungsbild und der britischen Turmuhr.

Auf der Insel selbst finden sich viele prähistorischen Ausgrabungsstätten, Höhlen und Baudenkmäler. Die Taulas, ein bis zu fünf Meter hohes T-förmiges Monument der Megalithphase, die Talayots, ein dickwandiger Turm mit zumeist zentraler Kammer aus der Talayots-Kultur und die Navetas, ein vorgeschichtlicher als Wohnraum benutzter Großsteinbau, sind typisch für diese Region und finden sich nur auf den Balearischen Inseln und hauptsächlich auf Menorca. Allesamt sind Bauwerke der semi-megalithischen Kultanlagen. Die bekanntesten Monumente dieser Art sind Talayot Trepuco, Torralba den Salort und Naveta des Tudons.

Freizeitspaß und sportliche Aktivitäten

Wie auch ihre Nachbarinsel Mallorca, besitzt Menorca viele traumhafte Strände und einsame Buchten. Zu beachten ist, dass die Strände im Norden eher dunkel und grobkörnig sind und sich aufgrund des Tramontana, dem starken Nordwind, die hellen feinsandigen Strände der Südküste besser für einen Badeaufenthalt eignen. Surfer hingegen haben ihren Spass an der windigen Nordküste. Besonders die Strände bei Fornells eigenen sich hervorragend zum Surfen und Kiten.

Die Insel bietet Urlaubern eine breite Palette an Gelegenheiten sich sportlich zu betätigen. Diverse Wassersportarten wie Windsurfen, Segeln, Wasserski, Sportfischen oder Parasailing lassen sich an vielen Stränden betreiben. Zudem gibt es auch die Möglichkeit sich Kajaks, Jetskis, Tretboote oder Motorboote auszuleihen.

Auch begeisterte Taucher kommen auf Menorca nicht zu kurz, denn kaum ein anderes Tauchgebiet im Mittelmeerraum hat eine so beeindruckende und üppige Unterwasserflora und -fauna. Für Anfänger und Profis gleichermaßen attraktiv bietet sich ganzjährig eine sehr gute Sicht unter Wasser, eine geringe Strömung und angenehme Wassertemperaturen. Rund um die Insel finden Taucher neben einer vielseitigen Tier- und Pflanzenwelt viele Grotten, Höhlen, Riffe und Wracks, welche jeden Tauchgang zu einem abwechslungsreichen Erlebnis machen.

Wer gern wandert oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, dem bietet Menorca unzählige Gelegenheiten die Natur und die Landschaft auf diversen Wegen zu erkunden. Besonders erwähnt sei hier der "Camí de Cavalls", ein sehr schöner Rundweg über die Insel.

Auch für Sportarten wie Reiten, Golfen, Minigolf oder Tennis findet man auf Menorca geeignete Anlagen auf hohem Niveau.

Wer auch mal die Nacht zum Tag machen möchte, der begibt sich nach Cala’n Porter. Hier befindet sich die wirklich sehr beeindruckende Diskothek Cova d'en Xorio. Sie ist in die Höhlen der Steilküste gebaut, bietet einen unbeschreiblichen Ausblick auf das Meer und wird in den Abendstunden mit chilliger Musik beschallt. Ein echter Geheimtipp.

Ausflugsziele auf Menorca

Das türkisblaue Meer und die vielseitige Küstenlandschaft um Menorca sind besonders einladend, um eine kleine Bootstour zu unternehmen. Entlang der schönen Strände, felsigen Steilküsten und einsamen Buchten ist eine Ausfahrt besonders lohnenswert und führt an entlegene Orte, welche gern für eine kleine Badepause genutzt werden. Auch die Fahrt mit einem Glasbodenboot und der Ausblick in die Tiefen des Mittelmeers kann gerade für Nichttaucher ein schönes Erlebnis sein. Für historisch Interessierte hingegen ist die Hafenrundfahrt mit den “Yellow Catamarans” entlang der zahlreichen Festungsbauten von Maó ein absolutes Muss.

Um eine wunderschöne Aussicht über die gesamte Insel zu haben, lohnt sich der Aufstieg auf den 357 Meter hohen El Toro, die höchste, fast in der geografischen Mitte der Insel gelegene, Erhebung auf Menorca. Auf dem Gipfel befindet sich heute eine Wallfahrtskirche.

Auch das Cap de Favàritx, an der Nordostspitze Menorcas, mit seinem in einer fast mondähnlichen Landschaft auf dunklem Schiefergestein stehendem Leuchtturm ist immer einen Ausflug wert.

Beeindruckende Einblicke in das prähistorische Leben geben die spanischen Cuevas. Dies sind in den Fels getriebene Grotten oder Höhlen, welche etwa seit 3.000 vor Chr. von den ersten Besiedlern der Balearen als Wohnräume und später auch als Beerdigungstätten benutzt wurden. In den Naturhöhlen von Es Càrritx und Es Mussol im Westen der Insel wurden in den 1990er Jahren außergewöhnliche archäologische Entdeckungen gemacht.

Das Klima auf der Baleareninsel

Auf Menorca, auch als “Insel des Windes” bezeichnet, erwartet den Reisenden ein recht typisches Mittelmeerklima mit einem stetig wehenden Lüftchen. Warme bis heiße Sommer und sehr milde Winter sind die Regel. Dank des sich in den Sommermonaten in eine angenehme Brise verwandelnden frischen Nordwindes, dem Tramuntana, sind auch Sommertage mit Temperaturen zwischen 30°C und 40°C noch relativ ertragbar. Der Herbst ist die Zeit mit den höchsten Niederschlagsmengen, doch auch sonst herrscht auf Menorca stetig eine relativ hohe Luftfeuchte.

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