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01.07.2014, 13:00 Uhr

Schwarzmeerküste Türkei

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Die idyllische Natur mit ihren ursprünglichen und verschlafenen Bergdörfern und Fischerorten ist gerade bei Wanderern sehr beliebt. Der Großteil der türkischen Schwarzmeer-Region ist touristisch kaum erschlossen und ermöglicht so den Reisenden die einfache und typische Lebensart der Menschen dieser Region kennen zu lernen.

Wer zur Abwechslung ein bisschen Trubel und Kultur erleben möchte, findet auch dafür Abhilfe. Neben lebhaften Hafenstädten wie Samsun, Trabzon oder Sinop, finden sich viele Kultur- und Ruinenstätten entlang der Schwarzmeerküste und im Hinterland.

Samsun, mit über 500.000 Einwohnern die größte Stadt dieser Region, bildet, gelegen zwischen der westlichen und der östlichen, den Mittelpunkt der türkischen Schwarzmeerküste. Die große Hafenstadt ist für viele Reisende Ausgangspunkt zur Ergründung des westlichen Teils mit seinen schönen Stränden oder des östlichen Teils mit malerischen Tee- und Haselnussplantagen.

Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele entlang der fruchtbaren Schwarzmeerküste

Die alte Hafenstadt Trabzon, eines der bedeutendsten Handelszentren der Türkei, hat neben ihrer alten Stadtmauer, den römischen Brücken und den lebendigen Basaren auch viele weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten, welche man sich bei einem Stadtbesuch nicht entgehen lassen sollte.

Besonders sehenswert ist beispielsweise die Hagia Sophia, eine große, ehemalige byzantinische Klosterkirche aus dem 13. Jahrhundert, welche zwischenzeitlich als Moschee genutzt wurde, heute jedoch ein Museum beherbergt. Auch die St.Anna Kirche, das Trabzon Müzesi, die Yeni Cuma Camii oder der Boztepe, der heilige Berg mit der Ruine eines ehemaligen Klosters, sind, neben vielen anderen, bemerkenswerte Zeugen vergangener Zeit.

Beeindruckend anzusehen ist das Sumela-Kloster, welches gut 45 Kilometer südlich von Trabzon in 270 Metern Höhe in eine steile Felswand des Zigana-Gebirges gebaut wurde. Heute befindet sich in dem ehemaligen Kloster ein Museum, dessen Besuch schon beim Aufstieg ein wahrhaftes Erlebnis darstellt.

Die an der nördlichsten Spitze der Türkei gelegene Stadt Sinop hat einen sehr schönen alten Naturhafen, welcher einst das Ende einer bedeutenden Karawanenstraßen darstellte. Auch in das Historischen Gefängnis von Sinop sollte man mal hineinschauen. Viele natürliche Sehenwürdigkeit finden sich in und um Sinop. Besichtigen sollte man auf jeden Fall den Hamsilos-Fjord und die Wasserfällen von Erfelek, welche circa 42 Kilometer von Sinop entfernt in die Tiefe stürzen. Mit ihren traumhaften Stränden finden gerade Badeurlauber in Sinop viele Möglichkeiten für eine kleine Abkühlung im Schwarzen Meer.

Ein weiterer ansehnlicher, wenn nicht sogar der schönste am Schwarzen Meer gelegene, Küstenort ist Amasra. Die bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. auf zwei felsigen Landzungen gegründete Küstenstadt hat viel zu erzählen. Nicht nur das Archäologischen Museums von Amasra lässt darauf schließen, dass sich viele Herrscher diesem Städtchen angenommen haben, sondern auch in der Altstadt finden sich viele Zeugnisse der vergangenen Zeit. Die byzantinische Zitadelle, die Fatih-Moschee und die alte Stadtmauer bieten sich für einen Besuch an.

Ortschaften wie Cakraz, Ünye, Ordu und Yaliköy sind allesamt einen kleine Zwischenstopp zum Baden an den herrlichen Stränden wert. Im Hinterland gelegene Orte wie Safranbolu mit seinen osmanische Holzbauten. Aber auch Orte wie Kastamonu, Çorum oder Amasya mit ihren antike Felsgräber der pontischen Könige, sollten bei einer kleinen Rundreise entlang der Schwarzmeerküste nicht vergessen werden.

Für jedes Interesse etwas zu bieten

Wer die Küste des Schwarzen Meers vorrangig zum Baden besuchen möchte, der findet im westlichen Teil die besten Voraussetzungen für einen Badeurlaub. Zum Wandern lädt hingegen der Osten mit seinen unzähligen Wäldern und Plantagen sowie das gebirgige Hinterland um Giresun und Rize ein. Auch für Wintersportfans gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Betätigung im Gebiet um den Zigana Pass bei Trabzon. Auch der historisch interessierte Urlauber kommt an der türkischen Schwarzmeerküste auf seine Kosten und finden zahlreiche Gelegenheiten zur Besichtigung kultureller antiker Stätten und Ruinen.

Möchte man auch das Nachtleben voll auskosten, besucht man am Besten die touristischen Gegenden um Samsun, Trabzon, Şile, Akçakoca, Amasra, Sinop oder Ünye. Die ländlichen Regionen habe, was dieses Thema angeht, eher wenig zu bieten.

Abwechslungsreiche klimatische Bedingungen an der türkischen Schwarzmeerküste

Feuchtwarm im Sommer und gemäßigtes Klima im Winter, jedoch auch mal Temperaturen unter dem Gefrierpunkt in den Höhenlagen des pontischen Gebirges, garantieren abwechslungsreiche Bedingungen entlang der türkischen Schwarzmeerküste, die für jeden Anspruch eine geeignete Lösung bietet. Erhöhte Niederschlagsmengen in dieser Region sorgen nicht nur für den ein oder anderen verregneten Urlaubstag, sondern schaffen auch beste Voraussetzungen für eine atemberaubender Naturlandschaft, die viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung parat hält und wieder entschädigt.

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