Wir beraten Sie gerne von 9 - 22 Uhr unter   0341 392 985 10
01.07.2014, 13:00 Uhr

Vietnam

 

Vietnam - Suche nach Top-Angeboten

Die Lage und nützliche Informationen zum Land

Geographisch befindet sich die sozialistische Volksrepublik Vietnam im Südosten von Asien zwischen Kambodscha und Laos im Westen und dem großen Nachbarn China im Norden. Im Osten grenzt das Land an das Südchinesische Meer und den Golf von Thailand. Die Landschaft gliedert sich in die fünf Regionen Mekong-Delta, Annamitischer Küstenstreifen, Annamitisches Hochland, Delta des Roten Flusses und Yunnan-Hochland.
Die beiden bedeutendsten Städte Vietnams sind die Hauptstadt Hanoi im Norden und Ho-Chi-Minh-Stadt, auch unter dem Namen Saigon bekannt, im Süden. Dort befindet sich die Hauptwirtschaftsregion des Landes. Ebenfalls von Bedeutung sind die Städte Nha Trang, das als Tourismuszentrum Vietnams gilt, die alte Hauptstadt Hue sowie Hai Phong und Da Nang. Viele vietnamesische Städte weisen noch eine starke französische Prägung auf, was unschwer an ihren Villen und Kirchen zu erkennen ist.
Für die Vietnamesen ist der Tourismus ein immer wichtigerer Wirtschaftsfaktor. So entdecken Reiseveranstalter und Hotelinvestoren das Land, welches in der Vergangenheit eher von Rucksacktouristen und Naturliebhabern besucht wurde, zunehmend für den Massentourismus, was vor allem für die großen Städte und die Küstenregionen gilt. Zu den vielfältigen Angeboten der Veranstalter zählen u. a. Fahrradreisen, Wanderreisen, Mehrländertrips in die Nachbarländer Thailand, Laos und Kambodscha sowie Rundreisen zu den Bergvölkern.

Besuchen Sie die wichtigen Sehenswürdigkeiten von Vietnam

Obwohl Vietnam den meisten Besuchern noch unbekannt ist, hat es ihnen eine Vielzahl an interessanten Sehenswürdigkeiten zu bieten. Dazu gehört natürlich auch die Hauptstadt Hanoi mit der Ein-Säulen-Pagode, dem Ho-Chi-Minh-Mausoleum, dem Thai-Long-Wasserpuppentheater, dem Literaturtempel und der Kathedrale.
Ebenfalls einen Besuch wert ist die alte Kaiserstadt Hue in Zentralvietnam. Dort können die Gräber mehrerer Kaiser bewundert werden. In Zentralvietnam befindet sich auch die Stadt Da Nang, zu deren Attraktionen die Marmorberge, der China Beach und das Cham-Museum zählen.
Zahlreiche Sehenswürdigkeiten findet der Besucher auch in Ho-Chi-Minh-Stadt, der größten Metropole des Landes. Besonders von Interesse sind der Wiedervereinigungspalast, die kolonial-französische Kathedrale Notre Dame sowie die zahllosen Pagoden und Tempel in Cholon.
Doch auch das vietnamesische Hinterland kann mit einigen interessanten Reisezielen aufwarten. So leben in dem Bergdorf Sapa ethnische Minderheiten wie die Dai und die Hmong in einfachen Häusern aus Holz. Die Besucher werden von den Dorfbewohnern herumgeführt, die zudem handgemachte Reiseandenken verkaufen. In der Nähe von Hanoi gibt es noch das Stelzendorf Mai Chau, deren Bewohner Weiße Thai sind.

Beliebte Freizeitaktivitäten

Vietnam eignet sich auch ausgezeichnet für einen Badeurlaub. So bietet das Land mehrere attraktive Badeorte und Strände. Größtes touristisches Zentrum ist Nha Trang im Süden von Vietnam. Dort findet man nicht nur kilometerlange Strände, sondern auch gute Möglichkeiten zum Tauchen und Schnorcheln vor. An der großen Strandpromenade entlang reihen sich Cafes, Restaurants, Gästehäuser und Diskotheken aneinander. Sehenswert sind zudem der Fischerhafen, die Long Son-Pagode und der Cham-Tempel. Als weitere empfehlenswerte Badeorte gelten Da Nang, Hoi An und Mui Ne.
Ebenfalls einen Abstecher wert ist die Insel Cat Ba in der Halong-Bucht, die zum Golf von Tonking gehört. Von dort aus können Touren mit Kreuzfahrtschiffen oder Dschunken durch die Halong-Bucht unternommen werden. Aber auch Schwimmen, Kajakfahren, Höhlenbesichtigungen oder Wanderungen gehören zum vielfältigen Angebot.
Als touristische Hauptattraktion Vietnams gilt die Insel Phu Quoc, in der Nähe der kambodschanischen Grenze. Badeurlauber finden dort vielfältige Strandresorts, Bootsvermietungen und Tauchschulen vor.

Auf welches Klinma sollte man sich in Vietnam einstellen?

Die große Nord-Süd-Ausdehnung Vietnams teilt das südostasiatische Land in zwei Klimazonen ein. So weist der Norden eher ein subtropisches Klima auf, während im Süden tropische Verhältnisse herrschen. Im Norden dauert der Sommer von Mai bis Oktober. In den Monaten November bis April ist dagegen Winter. Von Dezember bis Januar liegen die Temperaturen in Hanoi bei etwa 15 Grad Celsius. In den Sommermonaten muss mit Temperaturen um 30 Grad gerechnet werden. Im Süden Vietnams ist es von Februar bis Mai mit bis zu 35 Grad Celsius sehr warm und schwül. Von Juni bis Oktober herrscht Regenzeit.
Der beste Zeitpunkt für eine Reise nach Vietnam hängt vom jeweiligen Landesteil ab. So ist es im Norden von Oktober bis April am angenehmsten, während in Zentralvietnam von Februar bis April die günstigsten Verhältnisse herrschen. Für eine Reise in den Süden werden die Monate Dezember bis Februar empfohlen.