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01.07.2014, 13:00 Uhr

Singapur

Asien, Singapur, Urlaub, Reise
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Fast die Hälfte der Bevölkerung bildet die chinesische Gruppe der Hokkien, dicht gefolgt von den Malayen, die die eigentlichen Ureinwohner der Stadt sind und noch heute nach strengen religiösen Vorschriften leben. Doch auch portugiesisch stämmige Siedler oder Inder leben hier zusammen. Somit ist Singapur ein regelrechtes Sammelbecken der Kulturen, was sich nicht nur in der Sprache, dem so genannten Singlish, sondern auch in der Lebensart und natürlich in der regionalen Küche zeigt. Dadurch ergibt sich zudem ein Potpourri der Religionen – die Mischung aus Buddhismus, Christentum oder Islam führt schon einmal dazu, dass sich Moschee, Tempel und Kirche direkt nebeneinander befinden.
Weltweit bekannt ist Singapur auch für seine sehr strengen Regeln – so ist beispielsweise der Verkauf von Kaugummi sehr stark eingeschränkt und war sogar bis zum Jahr 2004 gänzlich verboten. Auch für das Hinterlassen von Müll auf der Straße oder das Missachten des weit ausgeprägten Rauchverbots drohen harte Sanktionen.
Da auch das Autofahren strengeren Bestimmungen unterliegt, ist der öffentliche Nahverkehr in Singapur sehr gut ausgebaut, sowohl was die U-Bahnlinien als auch die Busverbindungen angeht. Konkrete Zeitpläne gibt es jedoch nicht – vielmehr fahren Busse und Bahnen in bestimmten Intervallen von etwa 10-15 Minuten. Auch Taxis sind sehr günstig und können von Touristen genutzt werden, ebenso wie die Dreiradwagen, die so genannten Trishaws.

Entdecken Sie Singapur auf die unterschiedlichste Weise

Wer einen authentischen und persönlichen Einblick in die kulinarische Welt Singapurs gewinnen will, der sollte den Food Playground Singapur besuchen. In verschiedenen Kochkursen wird einem hier der bereits erwähnte Einfluss der chinesischen, malaiischen oder indischen Kultur auf die Küche direkt vor Augen geführt und auf den Teller gebracht.Zusammen mit Einheimischen werden typische Gerichte, wie z.B. Satay – Fleischspieße mit Erdnusssoße, selbst gekocht.

Im Museum der Asiatischen Zivililsationen werden für Interessierte die Ursprünge der Stadt geschildert. Sammlungen und Exponate verschiedenster Art erzählen von der Geschichte Chinas und Südostasiens, wobei ein besonderer Fokus auf Süd-  und Westasien liegt. Im ehemaligen britischen Koloniegebäude können Besucher auf interaktive und anschauliche Weise das Land mit seiner Geschichte kennenlernen.
Das Museum befindet sich im Kolonialviertel, in dem viele historische Gebäude, wie z.B. die Victoria Theater- und Konzerthalle, zu bestaunen sind.

Für etwas verspieltere Touristen empfiehlt sich das Breakout Game. Hier werden in Teams diverse Aufgaben aus unterschiedlichen Themenbereichen gelöst, wobei der Schwierigkeitsgrad variiert.

Die bekannteste Shoppingmeile ist die Orchard Road, in der sich eine Vielzahl an Einkaufszentren neben Boutiquen und Nobelgeschäften aneinander reihen. Besucher haben hier die Gelegenheit, richtige Schnäppchen abzugreifen, da echte Markenware sehr viel preiswerter ist als in Europa.

Einen wunderbaren Blick auf die Innenstadt sowie auf die südlicheren Inseln bekommt man durch eine Hafenrundfahrt. Die so genannten Bumboats, die über den Singapore River fahren, ermöglichen Besuchern die faszinierende Sicht auf Kolonialbauten und moderne Hochhäuser zugleich. Auch die umliegenden Badeinseln wie die Sister Islands sind einen Besuch wert.

Urbane Moderne und Natur im Einklang miteinander

Obwohl Singapur heutzutage stark verstädtert ist, so finden sich doch die verschiedensten, teils tropischen Tierarten. Etwa die Hälfte des Landes besteht noch aus Naturflächen wie Sumpf- oder Waldgebieten, in denen zum Beispiel das Kleinkantschil, Lemure, Flughunde sowie zahlreiche Vogelarten beheimatet sind. Allerdings steht nur ein sehr kleiner Anteil davon unter Naturschutz. Da der ursprüngliche Regenwald beinah vollständig durch die Siedlungen verdrängt wurde, sind nur noch im Landesinneren Teile des Urwalds erhalten. An der Küste findet man außerdem die typischen Mangrovenwälder.

Um einen Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt Singapurs zu gewinnen, begibt man sich am besten in eine der Parkanlagen.
Weltweit bekannt ist der Zoologische Garten Singapurs. In diesem modernen, offenen Zoo trennen die Besucher oft nur Felswände, natürlicher Pflanzenbewuchs oder Barrieren aus Wasser von den tierischen Bewohnern, man ist also mittendrin. Der Zoo wurde vielfach für seine artgerechte Haltung ausgezeichnet und hat unter anderem durch seine Orang-Utan-Züchtung zur erfolgreichen Vermehrung und somit zum Erhalt dieser Affenart beigetragen. Als Besucher kann man hier nicht nur seltene Tierarten wie den weißen Tiger bewundern – ein besonderes Highlight ist die Möglichkeit, zusammen mit den Tieren, z.B. Eulen oder Affen, zu frühstücken.

Vogelfreunde können alternativ den Jurong Bird Park besuchen, der mit über 400 Vogelarten einer der größten Vogelparks Südostasiens ist. In dem über 20 Hektar großen Freiflugareal landen die Vögel auch gerne mal auf den Besuchern oder lassen sich von diesen füttern. Da der Park zum Teil aus Urwald besteht, kann man hier unter anderem Tukane oder Flamingos beobachten. Doch auch Pinguine, mit denen man zunächst vielleicht nicht unbedingt rechnen würde, sind in einer nachgebildeten arktischen Umgebung zu  bewundern. Neben seiner Funktion als Touristenattraktion ist der Vogelpark gleichzeitig außerdem ein wichtiges Forschungs- und Zuchtzentrum.

Im Bukit Timah-Naturreservat wird eine Vielzahl an Baumsorten, sogar mehr als in ganz Nordamerika, beherbergt und Touristen können hier den höchsten Berg Singapurs, den Bukit Timah Hill, besteigen und einen traumhaften Ausblick genießen.
Besonders abenteuerlustige Besucher haben die Möglichkeit, sich auf eine Nachtsafari zu begeben und die Tier- und Pflanzenwelt auf diese besondere Weise zu erkunden.

Tropisches Klima das ganze Jahr lang

Aufgrund der Nähe zum Äquator herrschen in Singapur konstant sehr heiße Temperaturen. Bedingt durch das tropische Klima ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch und die Temperaturen liegen tagsüber im Schnitt bei 32° und klettern auch nachts noch weit über die 20°-Marke.
Von Oktober bis Februar sind die Temperaturen aufgrund des Monsuns geringfügig niedriger, wobei es zeitgleich mehr regnet. Da sich die Niederschläge jedoch zumeist in den frühen Morgen- oder den späten Abendstunden häufen und sich somit für den Besucher die Wahrnehmung des Regens kaum ändert, gibt es keine besondere Reisezeit, um das Land zu besuchen.

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