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01.07.2014, 13:00 Uhr

Nepal

 

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Mehr als Trekking, Tempel, Traditionen – Urlaub in Nepal

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Nepals sind überwiegend in den Städten zu finden, meist handelt sich dabei um Klöster, Tempel und Schreine. Das Tal von Kathmandu weist viele sehenswerte Bauwerke und Heiligtümer auf, weshalb es 1979 zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde. Zentrum der Hauptstadt und Namensgeber ist der Kashtamandap aus dem 12. Jahrhundert, die vier Plattformen erlauben einen guten Blick auf die Umgebung. Der Durbar Square stellt die wichtigste Sehenswürdigkeit Kathmandus dar. Auf engstem Raum stehen zahlreiche Tempel und Paläste aus verschiedenen Zeiten; Mittelpunkt ist der alte Königspalast, der durch zwei weitere Königspaläste ersetzt wurde. In direkter Nachbarschaft befinden sich der Shiva-Parvati-Tempel und der Shiva-Tempel Maju Deval. Der Stupa von Swayambhunath gehört zu den Wahrzeichen der Stadt, das auffällige Tempelgebäude ist einer der heiligsten Plätze des Tales. Einen Besuch wert sind ebenfalls das Töpferei-Zentrum und der Patan Central Zoo, der einzige Zoologische Garten Nepals.

In der Stadt Patan befinden sich wichtige buddhistische Heiligtümer wie der Stupa von Boudhanat, die Klosteranlage Kwal Bahal und der Machhendranat-Tempel aus dem 17. Jahrhundert, als bedeutendster Shiva-Tempel gilt der fünfgeschossige Kumhesvar-Tempel. Die Stadt Janakpur im Terai stellt einen Gegensatz zu den Bergstädten im Himalaja dar. Es gibt farbige, verwinkelte Gassen, Marmortempel und zahlreiche Badeteiche, außerdem ist hier der Geburtsort der Göttin Sita. Pokhara kann dem Besucher nur wenige kulturelle Ziele bieten, die landschaftlichen Höhepunkte sind jedoch ein vollwertiger Ersatz. Die Stadt befindet sich auf 884 m ü. NN in einem fruchtbaren Tal mit sieben Seen. Hauptattraktion ist der malerische Fewa Lake, der durch einen Wasserfall gespeist wird; lohnende Ausflugsziele bilden auch die Höhle Mahendra Cave und der Gipfel des Sarangkot. Noch mehr Naturschönheiten finden Urlauber in den Nationalparks von Nepal. Der Sagarmatha-Park liegt im Mt. Everest-Massiv auf 3.000 m ü. NN, er ist seit 1979 UNESCO-Weltnaturerbe; in der Heimat von Yaks, Schwarzbären, Wölfen und Leoparden gedeihen nur noch Pflanzen aus der alpinen Zone. Der Chitwan-Nationalpark stellt eines der letzten Dschungelgebiete Nepals dar; in dem einzigartigen Ökosystem leben Leoparden, Elefanten, Nashörner, Schlangen, Affen und Bengalische Tiger, weshalb die Region 1984 durch die UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Ein ganz besonderer Ort und seit 1992 UNESCO-Weltkulturerbe ist Lumbini nahe der indischen Grenze; die Ashoka-Säule, der Tempel mit Geburtsrelief, ein Badeteich und eine der größten Buddhastatuen weltweit sind die herausragenden Merkmale des Geburtsortes von Buddha.

Freizeitaktivitäten mit großem Spaßfaktor und hohem Anspruch

Bergsteigen und Trekking gehören mit Abstand zu den beliebtesten Freizeitsportarten, die in Nepal angeboten werden. Beide Varianten erfordern eine sehr gute Vorbereitung und Ausrüstung sowie die nötige Kondition zur stufenweisen Anpassung an die Höhe. Während Gipfelbesteigungen überwiegend in längeren, organisierten Expeditionen an einem Berg durchgeführt werden, bieten betreute Trekkingtouren eine große Auswahl an Wegen mit einer Dauer zwischen 2 und 15 Tagen. Bevorzugte Trekkinggebiete sind die Bergmassive von Mount Everest, Annapurna, Makalu, Kangchenjunga und Dhaulagiri. Relativ junge Sportarten für Nepal stellen Rafting und Paragliding mit dem Hauptfluggebiet um Pokhara dar; als schönste Gebirgsflüsse für organisiertes Wildwasser-Rafting gelten Sunkosi, Trisuli und Kali Gandaki, wobei sich Trekking und Rafting auch kombinieren lassen. Eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung bieten Dschungelsafaris in der Tiefebene mit dem Jeep, dem Kanu oder zu Fuß; Möglichkeiten zum Ausgehen am Abend finden sich nur in den Zentren Kathmandu und Pokhara.

Nepal: Das Land des Monsuns

Durch die zentrale Lage im asiatischen Hochgebirge weist Nepal ein überwiegend kontinentales Klima auf, woraus sich je nach Höhenlage kleinere, unterschiedliche Klimazonen entwickeln. Neben der Meereshöhe ist der Einfluss des Monsuns ein entscheidender Faktor für die Witterungsbedingungen während der verschiedenen Jahreszeiten. Im Frühjahr von Ende Februar bis Mai und in den Herbstmonaten Oktober und November herrschen angenehm milde Temperaturen mit geringen Niederschlägen, weshalb diese Monate die klassische Reisezeit darstellen. Von Mai bis September bringt der Monsun ausgiebige Regenfälle, die oft tagelang anhalten. Im Winter zwischen Dezember und Februar ist das Wetter weitgehend klar, trocken und empfindlich kalt, da helfen nur warme Kleidung und heiße Getränke – am besten Buttertee.