Wir beraten Sie gerne von 9 - 22 Uhr unter   0341 392 985 10
01.07.2014, 13:00 Uhr

Indien

Urlaubsziel Indien – Tiger, Tempel und Paläste

Die bekannteste Sehenswürdigkeit Indiens ist das 58 m hohe Mausoleum Taj Mahal in Agra. Das palastartige Grabmal aus Sandstein und Marmor ruht mit seinen vier Minaretten auf einer 10.000 m² großen Marmorplatte, als Verzierungen dienen Halbedel- und Edelsteine; das Taj Mahal und sein 18 ha großer Garten gehören seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Palast- und Festungsanlage Rotes Fort ist ebenfalls eine Welterbestätte in Agra, der Name stammt von den verwendeten Baumaterialien aus rotem Sandstein. Ein 2,4 km langer Schutzwall umgibt die Paläste von drei Großmoguln, Gartenanlagen und die Perlmoschee. In Jaipur befindet sich mit der Sternwarte Jantar Mantar ein weiteres UNESCO-Welterbe. Das Denkmal besteht aus 14 Bauwerken für astronomische Beobachtungen und Messungen, eine 27 m hohe Sonnenuhr zeigt die Zeit auf zwei Sekunden genau an. Der Wallfahrtsort Varanasi am Ganges gehört zu den ältesten Ansiedlungen Indiens; die heiligste Stadt der Hindus wird geprägt von Pilgergesängen und Blumenduft, besonders sehenswert ist der Stadtkern mit Schreinen, Tempeln und religiösen Badestellen. Der Goldene Tempel in Amritsar stammt aus dem 16. Jahrhundert und gilt als höchstes Heiligtum der Sikhs; er ist vollständig von Blattgold bedeckt und darf nur mit Milch gereinigt werden. Die Wüstenstadt Jaisalmer liegt mitten in der Thar-Wüste an den ehemaligen Karawanenrouten von Indien nach Zentralasien. Der mächtige Festungspalast und mehrere Tempel der Jains wurden aus gelbem Sandstein errichtet; er glänzt im Sonnenschein wie Gold, weshalb Jaisalmer den Beinamen Goldene Stadt trägt. Den großen Reichtum der Handelsstadt belegen die aufwändigen Hausfassaden mit geschnitzten Balkonen. Einen Besuch wert sind der Minakshi-Tempel in Madurai, der Sonnentempel von Konarak, die Stadt Dharamsala als Sitz des Dalai Lama und die Ellora-Höhlen bei Aurangabad; dieser Komplex aus 34 Höhlentempeln zählt ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Ein Land mit vielseitigen Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten

Aufgrund der topografischen Gegebenheiten sind Möglichkeiten für Sportarten wie Bergsteigen, Klettern, Trekking und Rafting vor allem im Norden Indiens zu finden. In den Himalaja-Bundesstaaten werden organisierte Wanderungen und Trekkingtouren mit einer unterschiedlichen Dauer von 3 bis 22 Tagen angeboten, ein lokaler Führer ist dabei dringend notwendig. Eine technisch leichte Tour ohne große Höhenunterschiede führt durch das Tal von Zanskar auf dem zugefrorenen Fluss Chadar vorbei an grandiosen Berglandschaften, zahllosen Gebetsfahnen und Klöstern. Die Trekkingtour im Tal der Blumen verläuft durch den berühmtesten indischen Nationalpark, der seit 1982 ein UNESCO-Weltkulturerbe ist; die blühenden Bergwiesen mit endemischen Alpenblumen erinnern an alpine Landschaften. Geeignete Gewässer für ein Raftingabenteuer sind der junge Ganges sowie die Gebirgsflüsse Ranjit und Teesta. Die lange Küstenlinie der indischen Halbinsel bietet zahlreiche Strände für Wassersportarten wie Schwimmen, Tauchen, Angeln, Segeln und Wind- oder Kitesurfen, an einigen Stellen muss jedoch auf starke Strömungen geachtet werden. Die schönsten Küstenabschnitte liegen bei Kerala, Bombay und Goa, hier erwarten den Urlauber feine Sandstrände mit Strandbars, Restaurants und einem lebendigen Nachtleben; die Berge der anschließenden Westghats sind ein beliebtes Revier der Drachen- und Gleitschirmflieger. Für Ausflüge in die unberührte Natur haben Besucher die Auswahl zwischen 92 Nationalparks, sie zeigen die ursprüngliche Vegetation des Landes und seltene Tierarten wie Königstiger, Panzernashorn, Indischer Elefant, Wildesel, Schneeleopard und Asiatischer Löwe. Zum Freizeitangebot gehören auch Reiter- und Kamelsafaris in die Wüste oder ein Besuch der zahlreichen Wasser-, Erlebnis- und Vergnügungsparks.

Von tropisch bis arktisch – das Klima Indiens

Das Klima in Indien kann in drei große Zonen eingeteilt werden. Die Bergregionen im Himalaja weisen gemäßigte bis arktische Klimabereiche auf, während in Nord- und Zentralindien ein subtropisches Kontinentalklima herrscht; die Verhältnisse im Süden und an den Küsten werden von einem tropisch-maritimen Klima mit Temperaturen bis 50 °C geprägt. Die besten Reisezeiten für Trekkingtouren sind April/Mai und Herbst, ein Strandurlaub ist von Oktober bis März zu empfehlen. Der Indische Monsun bringt dem ganzen Land ergiebige Niederschläge, die je nach geografischer Lage allerdings ungleichmäßig verteilt sind; die größten Regenmengen fallen an der Westküste mit den Westghats und an den Südflanken des Himalajas, wo der Regen in Schnee übergeht. Durch die reichen Schneefälle kann Kaschmir seinen Besuchern eine weitere Urlaubsform bieten – den Skiurlaub.